Autorin

Helena Kugele

Ich wurde 1972 im Schwarzwald geboren und verreise auch ganz gern mal sehr weit weg, aber letztendlich zieht es mich immer wieder zurück zu den dunklen Tannen und das vermutlich nicht nur wegen der guten Luft. Und so gespalten ist auch der Held des Buches. Damrongchai Hägle, der zwischen seinen asiatischen und schwäbischen Wurzeln hin und her gerissen ist.

Nach der Schule machte ich eine Ausbildung zur Ergotherapeutin, was mir irgendwann nicht mehr reichte und belegte deswegen Seminare in Kinesiologie, was wohl auch ein wenig in die Mutter des Kommissars einfloss.

Die Tätigkeit Schreiben hat mich schon als Kleinkind begeistert und ich versuchte die kryptischen Zeichen meiner beiden großen Schwestern nachzuahmen. Doch bis zum eigenen Buch sollte es doch noch etwas dauern, obwohl der Wunsch sich mit zehn Jahren bereits klar darstellte. Nach dem Genuss der „Unendlichen Geschichte“ von Michael Ende versuchte ich mich als Autorin. Leider blieb das Werk unvollendet.

2004 besuchte ich den großen Schreiblehrgang bei Jutta Weber-Bock (Electronic Harem, Autobiographisches Schreiben). Dabei entstand die Kurznovelle „Der Teebeutel“ und ich erfuhr wie man Personen ins Leben ruft und mit Ihnen eine Geschichte gestaltet.
Für meine Kinder erfand ich den Pinguin Robert, der sich schwer tut mit dem kalten Eis in der Antarktis und lieber nach Australien auswandert.
Im Kurzkrimi „Der Koi“ bringen die Haare einer Perserkatze einen Karpfenbesitzer um den Verstand. Diese kleine Analyse einer Ehe erhielt einen Preis im Schreibwettbewerb der Pforzheimer Zeitung.
Das Gedicht „Im Zug“ wurde in einer Anthologie und in einer Auslage der Bahn veröffentlicht.
„Dunkle Wasser schweigen“ ist mein erstes Buch und ich danke allen, die mir bei der Entstehung geholfen haben. Das gilt nun auch für die Fortsetzung „Bienchen summ herum“.